Kurz gesagt
Die vier Teile des Plans
- Einstiegspunkt. Was genau muss passieren, damit Sie einsteigen? Zum Beispiel ein Retest einer gebrochenen Trendlinie und einer lokalen Unterstützung. Stammt dieser Einstieg aus Ihrem System oder ist er improvisiert?
- Stop. Ab welchem Punkt ist die Logik des Einstiegs hinfällig? Kehrt der Preis hinter die Trendlinie zurück und bricht das Tief, ist das Szenario gescheitert — dort gehört der Stop hin.
- Positionsgröße. Wie groß Sie einsteigen, damit der Stop nicht mehr kostet als geplant. Formel: (Risiko / Stop) × Konto.
- Ziel. Niemand weiß, wohin der Preis läuft. Orientieren Sie sich an den nächsten Widerständen und Ihrem Chance-Risiko-Verhältnis.
Die Wo–Was–Wann-Methode
Eine praktische Art, Ihr Einstiegssystem aufzubauen:
Fehlt eine Antwort, gibt es keinen Trade. Sie können keine Position an einer beliebigen Stelle eröffnen.
Schreiben Sie den Plan auf
Schreiben Sie den Plan vor dem Einstieg auf: Einstieg, Stop, Größe, Ziele, Grund für den Trade. Nach dem Schließen das Ergebnis und was Sie abseits des Plans getan haben. Nach einem Monat zeigt das Journal, welche Setups Geld bringen und welche nur Nerven kosten.
Ein Trade ohne Plan ist eine Wette. Selbst wenn er im Gewinn schließt, haben Sie nichts gelernt, was Sie wiederholen können.
Typische Fehler
Den Plan mitten im Trade erfinden
Ist eine Position offen, entscheiden die Emotionen. Der Plan entsteht vor dem Einstieg.
Die Frage nach der Größe überspringen
Ein guter Einstieg mit falscher Größe zerstört trotzdem ein Konto.
Das Ziel spontan verschieben
Den Take-Profit weiter hinauszuschieben, weil „es gut läuft“, ist ein häufiger Weg, den ganzen Gewinn wieder abzugeben.